Sabina Sieghart Kommunikationsdesign


Designforschungsprojekt Leichte Sprache


Leichte Sprache ist eine einfache Varietät des Deutschen. Der Inhalt eines Textes wird durch sprachliche und visuelle Mittel transportiert. Das Projekt geht der Forschungsfrage nach, wie die visuelle Umsetzung gestaltet sein muss, um der Zielgruppe das Verständnis von Texten zu ermöglichen.


aktuelles

Vorträge
12.10.18 | DHM, Berlin
8.11.18 | World Usability Day, Salzburg
30.11.18 | FURE, Münster
13.3.2019 | MCBW, München
1.6.2019 | Herstellungsleitertagung, Irsee

ZU DEN PRAXISBEISPIELEN

800.000 Menschen in der Schweiz, 960.000 in Österreich und 7,5 Millionen in Deutschland haben Schwierigkeiten beim Lesen. Für sie wurde »Leichte Sprache« entwickelt. In der Praxis stößt das relativ junge Konzept der Leichten Sprache oft an seine Grenzen. Ursprünglich gedacht für Menschen mit kognitiven Einschränkungen, wird dieses Werkzeug der barrierefreien Kommunikation mittlerweile in vielen Bereichen genutzt. Doch was muss man bei der Gestaltung beachten? Welche Rolle spielen Typografie und Programmierung? Wie sieht die praktische Umsetzung aus, und wie müssen Unternehmen ihr Corporate Design erweitern, um barrierefrei zu kommunizieren?

Sabina Sieghart forscht seit 2016 zum Thema und hat im Februar 2018 ihre Masterthesis »Leichte Sprache, Typografie & Angemessenheit« an der Hochschule der Künste in Bern geschrieben. Dazu hat sie eine makrotypografische Studie im Rahmen des LeiSa-Projektes konzipiert. Eine zweite, mikrotypografische Studie zur Leserlichkeit von Schriften als Faktor zur Textverständlichkeit von Texten in Leichter Sprache läuft seit 12/2017 mit capito Graz.

Die Forschungsergebnisse werden in praktischen Projekten, u.a. für den Bezirk Oberbayern umgesetzt. Der nächste Vortrag findet am 13.3.2019 auf der MCBW (Munich Creative Business Week) in München statt. Lesen Sie hier einen Artikel der MCBW Stories.


publikation

Ein barrierefreies pdf des Buches können Sie hier downloaden.

Leichte Sprache. Kein Regelwerk.

Die Publikation fasst die wichtigsten Ergebnisse der sprachwissenschaftlichen Studien im LeiSA-Projekt (2014-2018) zusammen. Außerdem werden durchgängig Empfehlungen für das Erstellen von „Leichte Sprache“-Texten formuliert. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie verständlich ist „Leichte Sprache “ für die Zielgruppen wirklich? Gängige „Leichte Sprache“-Prinzipien wurden in empirischen Verstehenstests überprüft. Teilweise konnten Prinzipien bestätigt werden, teilweise wird aber auch deutlich, dass eine andere Praxis für die Zielgruppen angemessener wäre. Wie der Titel schon zum Ausdruck bringt, hat die Darstellung nur sehr bedingt den Charakter eines Ratgebers, Regelwerks oder Leitfadens, auch wenn alle Kapitel auf eine praktische Anwendung hin geschrieben sind. Es handelt sich vielmehr um eine populärwissenschaftliche Aufbereitung wissenschaftlicher Arbeiten. Dabei werden durchgängig Hinweise gegeben, wo man weiterlesen und in die wissenschaftliche Diskussion eintauchen kann.

Das gestalterische Konzept und Layout wurde von Sabina Sieghart entwickelt. Es intergriert auch Leichte Sprache. Auch die makrotypografische Studie (s.u.) wird in dieser Publikation vorgestellt. Ein barrierefreies pdf des Buches können Sie hier downloaden.


downloads

Poster Forschungsprojekt
Abstract

links

Master Design Research HKB Bern
Designforschung an der HKB Bern
LeiSa Forschungsprojekt, Uni Leipzig

publikation

Masterthesis, Hochschule der Künste Bern, 2/2018. Ein pdf des Buches erhalten Sie auf Anfrage.

Vorträge
13.6.2016 | Jahresversammlung capito, Graz
21.9.2016 | Forschungsmittwoch, HKB, Bern
25.10.2016 | tgm, München
1.7.2017 | DGTF, Zürich
31.7.2017 | Pädagogischer Tag, Biberkor
26.9.2017 | Bernisches Historisches Museum
27.9.2017 | Bundeskanzlei, Bern
28.10.2017 | CAS Kontext Museum, HKB, Bern
4.11.2017 | Forschungsseminar, FH Vorarlberg
18.11.2017 | Forum Typografie, München
18.12.2017 | capito Hackathon, Graz
19.12.2017 | Salzburg Museum, Salzburg
25.1.2018 | Verteidigung Thesis, HKB, Bern

Leichte Sprache, Typografie und Angemessenheit

Im geplanten Projekt wird das Phänomen Leichte Sprache unter dem Aspekt der Angemessenheit aus typografischer und linguistischer Sicht erforscht.

Leichte Sprache definiert sich als eine verständliche Varietät des Deutschen. Sie entstand in der Praxis mit dem Ziel, Barrierefreiheit zu schaffen, Teilhabe und Selbstbestimmung für Menschen mit Lernschwierigkeiten zu ermöglichen. Auch weitere Personengruppen, wie Menschen mit eingeschränkten Deutschkenntnissen oder Demenz, sollen von Leichter Sprache profitieren. Leichte Sprache richtet sich derzeit nach einem starren Regelwerk. Nur wenn die Regeln befolgt werden und eine Prüfgruppe anschließend die Verständlichkeit und Einhaltung der Regeln bestätigt, darf der Text als Leichte Sprache bezeichnet werden. Diese Regeln widersprechen jedoch teilweise den Erkenntnissen der Verständlichkeitsforschung sowie Erfahrungen und Erkenntnissen des Kommunikationsdesigns. Zudem greift das Regelwerk zu kurz, da es weder die verschiedenen Ausgabemedien noch die heterogene Zielgruppe berücksichtigt. Das Verstehen der Texte wird z.T. unnötigerweise erschwert, und die visuelle Umsetzung der Produkte animiert nicht zum Lesen.

Doch welche Parameter sind entscheidend für die erfolgreiche Aufnahme von Texten bei dieser Zielgruppe? Wie können daraus allgemein gültige, angemessene Vorgaben entwickelt werden?

1. Theoretische Analyse
These: Kommunikation ist nur dann erfolgreich, wenn sie angemessen ist.
Auf Basis einer gegenstandsbezogenen Explizierung des Sprach- und Kommunikationsideals sowie des Verstehensziels von Texten in Leichter Sprache werden Texte zunächst aus typografischer und linguistischer Sicht analysiert. Dabei werden die fünf Angemessenheitsdimensionen (adressatenbezogen, sachlich-inhaltlich, situationsbezogen, senderbezogen, textfunktionsbezogen) untersucht.

2. Beispielhafte Anwendung
In einem partizipativer Projektaufbau werden mit einem Praxispartner Prototypen entwickelt und getestet. Ideale Partner sind Museen, Banken oder Verwaltungen. Alle Anwendungsfelder der Typografie (Signaletik, Printprodukte und bildschirm-gestützte Medien) werden gestaltet.

3. Formulierung von Leitlinien
These: Die Faktoren angemessener Kommunikation mit Leichter Sprache können
nur als Leitlinien und nicht als starres Regelwerk formuliert werden. Für die sprachliche und typografische Gestaltung kann ein praktisch anwendbarer Orientierungsrahmen formuliert werden, der eine Einschätzung der Qualität des gestalteten Textes auf Basis der fünf Angemessenheitsdimensionen ermöglicht. Die besondere Herausforderung besteht in der Berücksichtigung der Multimodalität der Kommunikation.

Die 6-minütigen Dokumentation gibt einen Überblick über das Forschungsprojekt (mit Ton). Sie können auch ein Abstract als pdf downloaden.


publikation

Sammelband „Leichte Sprache“ im Spiegel theoretischer und angewandter Forschung“, Frank & Timme Verlag, April 2017
Hier können Sie den Artikel mit Literaturverzeichnis als pdf downloaden.

Leichte Sprache – Design für alle.
Ein kritisches Statement aus der Designpraxis

Artikel von Sabina Sieghart aus dem Sammelband „Leichte Sprache“ im Spiegel theoretischer und angewandter Forschung“, Frank & Timme Verlag, April 2017

Visuelle Übersetzung entscheidet
In der gesprochenen Sprache werden Pausen, Betonung, Mimik und Gestik eingesetzt, um Inhalte erfolgreich zu kommunizieren. In der geschriebenen Sprache übernehmen Design und Typografie die Funktionen des Strukturierens und impliziten Qualifizierens. Jede typografische Entscheidung ist mit einer Konnotation verbunden. Oder wie Hans Peter Willberg sagte: „Jede Gestaltung interpretiert, neutrale Typografie gibt es nicht, so wenig wie es neutrales Sprechen geben kann“ (Willberg/Forssman 1997). Design, Makro- und Mikrotypografie haben großen Einfluss darauf, ob Inhalte ihr Publikum erreichen.

Nach der Zielgruppe fragen
Die gestalterische Umsetzung ist entscheidend für das Gelingen einer barrierefreien Kommunikation. Design fragt immer nach dem Nutzer, analysiert Zielgruppen. Bei der Zielgruppe von Leichter Sprache (LS) sind unter Umständen eine eingeschränkte Sehfähigkeit, geringe Lesefähigkeit, langsamere Wahrnehmung und eine kürzere Konzentrationsspanne zu berücksichtigen. Wie wirkt sich das auf Schriftwahl, Schriftgröße etc. aus? Wenn es um Leser mit kognitiven Einschränkungen geht, gibt es bereits wertvolle empirische Erkenntnisse aus dem Designbereich wie z.B. die DIN 1450 zu Leserlichkeit (2013), die in den Regelwerken zur LS allerdings keinen Eingang gefunden haben. Bei der konkreten Umsetzung, der Gestaltung des Magazins „Kultur inklusive!“ des Bezirks Oberbayern (2015), sollten mit einer Publikation sowohl geübte Leser auf C2-Niveau wie auch eine heterogene Zielgruppe für LS erreicht werden.


Abb 1. Vorarbeiten von Albert-Jan Pool zur DIN 1450 Leserlichkeit. Entscheidend ist der Duktus der Schrift. Renaissance-Antiquas sind besser lesbar (ob serif oder grotesk) als klassizistische Schriften.

Was Typografie und Design leisten
Eine erste Übersetzung brachte lange Texte, und das Regelwerk (BMAS 2014) verhinderte ein sinnvolles Layout. Unser Team fand in einem pragmatischen Austausch eine gute Lösung. Wir behandelten die LS wie eine zusätzliche Textebene, bedienten uns also klassischer typographischer Mittel. In der Magazingestaltung, im Editorial Design, gehen wir nie davon aus, dass die Rezipienten alle Texte lesen. Ein Bild und eine Headline erregt die Aufmerksamkeit des Lesers. Daraufhin liest er eventuell den Fließtext. Wir legten in „Kultur inklusive!“ die LS-Texte ähnlich an wie Subheadlines oder Zitate. Sie sind nicht redundant mit dem Text in schwerer Sprache, sondern berichten mit anderen Worten und Schwerpunkten. Die Prüfgruppe von einfachverstehen.de testete das Magazin – und befand es für sehr gut. Bis heute gilt es als Referenzprojekt.


Abb 2. Doppelseite des Magazins „Kultur inklusive!“ (Bezirk Oberbayern 2015). Aus makrotypographischer Sicht ist entscheidend, dass die Textebenen klar unterscheidbar sind. Auf dieser Doppelseite hat man trotz großer Textmengen das Gefühl, drei bewältigbare Blöcke zu sehen: das Inhaltsverzeichnis links, die Textebene in Leichter Sprache sowie die zwei Textblöcke in schwerer Sprache.

Makrotypografie gliedert und organisiert Text, verteilt die Information auf der Fläche und setzt visuelle Akzente. Die räumlichen Anordnungsmuster verschiedener Textarten kehren immer wieder. Die makrotypografische Struktur gibt eine klare Vorinformation über die Textart. Der Leser erkennt anhand der äußeren Form, ohne den Inhalt zu lesen, ob er eine Überschrift, einen Roman, eine Speisekarte oder eine Gebrauchsanweisung vor sich hat.
Mikrotypografie schafft Hierarchien im Text und erleichtert damit den Rezeptions- und Verständnisvorgang. Schriftgestaltung, Schriftart, Schriftmischung, Schriftgröße, Schriftschnitt, Zeichen-, Wort- und Zeilenabstand – diese Parameter müssen für jede Schrift, jede Zielgruppe und jede Lesesituation neu bestimmt werden. Jede Schrift hat zudem eine bestimmte Konnotation, einen Charakter. Wir hatten für das Magazin – übrigens abweichend von den Regeln für Leichte Sprache (BMAS 2014) – eine Serifenschrift verwendet, die „Thesis mix“ mit optimalen mikrotypografischen Einstellungen.


Abb.3 Detail aus der Doppelseite. Die Schrift „Thesis mix“ ist gut lesbar, da die Öffnungen der Buchstabeninnenräume (1) von a, e und s groß gestaltet sind und die Buchstabenformen sich klar unterscheiden (das „a“ hat einen komplett anderen Aufbau als das „o“). Die Serifen (2) helfen zusätzlich die Buchstaben voneinander zu differenzieren und verstärken die Bandwirkung einer Zeile. Neben dem Kontrast von Schrift zu Hintergrund, Mittellänge der Schrift, Strichstärke, Schriftweite und Laufweite ist der optimale Zeilenabstand (3) entscheidend für die Lesbarkeit des Textes.

Anwendung im Digitalen
Makro- und mikrotypografische Anwendungen kommen auch in den digitalen Medien zum Einsatz. Neuere Entwicklungen in der Typografie wie Webfonts (seit 2009) und Variable Fonts (seit 11/2016) verändern momentan die visuelle Gestaltung der digitalen Medien grundlegend. Neue technische Möglichkeiten könnten Anwender von Leichter Sprache in der Praxis unterstützen. Bislang wird im Print- wie im Digitalbereich für Leichte Sprache nur ein ganz schmales Spektrum der typografischen Möglichkeiten genutzt. Das Know-how zu Makro- und Mikrotypografie wird im Regelwerk zur Leichten Sprache (BMAS 2014) nicht erwähnt. Wieso werden in der Praxis nicht sämtliche Erkenntnisse zur typografischen Gestaltung genutzt? Praktiker berichten von geringen Budgets für die unangenehme Pflichtaufgabe LS-Teil. Vieles wird für die Zielgruppe der LS schnell selbst mit Bordmitteln gelöst, wohingegen die Texte in schwerer Sprache von Profis ins Layout gebracht werden. Dabei bräuchte gerade die Zielgruppe, die Schwierigkeiten beim Aufnehmen von Sprache hat, besondere Unterstützung und damit eine attraktive, zum Lesen einladende Gestaltung.

Ein klares Forschungsdesiderat
Wer sich mit der bisherigen wissenschaftlichen Auseinandersetzung zur LS befasst, wird feststellen: Die visuelle Übersetzung, also Typografie und Design, wird schlichtweg nicht berücksichtigt. Es gibt linguistische, sozialwissenschaftliche und IT- Forschungsprojekte, jedoch kein Forschungsprojekt im Designbereich. Hier gibt es ein Forschungsdesiderat: Ein Forschungsprojekt im Designbereich könnte die Disziplinen zusammenbringen und das tradierte Designwissen empirisch überprüfen.

Vom Research-through-Design-Ansatz profitieren alle
Praxisbasierte Designforschung beschäftigt sich mit den Möglichkeiten und Grenzen der visuellen Kommunikation. Sie kann die gestalterischen Implikationen der Kommunikation mit Leichter Sprache erforschen. Der Researchthrough-Design-Ansatz entwickelt, testet und optimiert praktische Anwendungen mit der Zielgruppe. Mit der Hochschule der Künste Bern, die bereits über zehn Jahre Erfahrung in der Designforschung in den Bereichen Health Care Design, Knowledge Visualization und Social Communication verfügt, wollen wir 2017 ein Forschungsprojekt aufsetzen. Artikel mit Literaturverzeichnis als pdf.


Im Rahmen der LeiSA-Studie untersuchten wir welche Rolle makrotypografische Strukturen bei der Erkennung von Textsorten spielen.


Makrotypografische Vorstudie

In einem Vorprojekt haben wir – die Sprachwissenschaftlerinnen Bettina M. Bock und Daisy Lange, sowie Sabina Sieghart als Designerin – untersucht, welche Rolle makrotypografische Strukturen bei der Erkennung von Textsorten spielen. Dabei haben wir an zentrale Erkenntnisse der Verständlichkeitsforschung von Christmann und Groeben und aus der Braille-Forschung angeknüpft. Wir setzten z.B. die gliedernde Funktion der Makrotypografie in Beziehung zu zentralen Erkenntnissen der Verständlichkeitsforschung.

Unsere Fragestellung lautete:
– Inwiefern können die Adressaten Leichter Sprache Textsorten an typografischen Merkmalen erkennen/unterscheiden?
– Nutzen sie typografische Merkmale für einen Zugang zum Text/zum Textverstehen?
– Ist die textsortenunspezifische Leichte-Sprache-Typografie (dys-)funktional im Hinblick auf das Textverstehen?

Wir wählten typische Textsorten mit markanter Makrotypografie sowie prototypische Gestaltungen aus dem Textkorpus Leichte Sprache aus. In einem mehrstufigen Prozess haben wir darauf aufbauend Prototypen mit verfremdeten Bildern und Blindtext gestaltet. Die Prototypen wurden in Orginalgröße und Material ausgedruckt.

In der Pilotierung wurde mit einer nicht-beeinträchtigten Gruppe überprüft, in welchem Mass die ausgewählten Stimuli prototypische Textsorten-Assoziationen auslösen. In der Prüfgruppe wurde mit einer offenen, leitfadengestützten Befragung erfasst, ob der Proband die Textsorte erkannt hat.

Erkenntnisse
Die detaillierte Auswertung der Ergebnisse steht noch aus. Die vorläufigen Ergebnisse zeigen, dass textsortenadäquate Makrotypografie die Verstehensleistung bei der Zielgruppe befördert. Das Vorprojekt ist ein Baustein in den Untersuchungen zur Relevanz der Typografie bei der schriftlichen Kommunikation mit Leichter Sprache. Eine Veröffentlichung der Ergebnisse in einer typografischen Fachpublikation und einer linguistischen Zeitschrift sind geplant.